Keine Kohlenhydrate Diat Risiken

Was ist eine LowCarbDit Riskant oder sinnvoll Falsch interpretierte Ditform Pro Kontra

Hallo Freunde, mein Name ist „Famulus“. In diesem Tutorial behandle ich die in aller Munde zu hörende LowCarbDiät. Um über LowCarb zu diskutieren, müssen wir erstmal klären, wie wir LowCarb definieren. Das englische Wort „low“ bedeutet so viel wie „niedrig“ oder „tief“. Die englische Abkürzung „Carb“ dagegen bedeutet übersetzt: „Kohlenhydrate“. Kombiniert man beide Bedeutungen, kann man diese Diät auch als „kohlenhydratminimierte, reduzierte oder kohlenhydratarme Diät“ bezeichnen. LowCarb bedeutet also in diesem Fall, dass man die Kohlenhydrate reduziert, während die Fette und Eiweiße undefiniert.

Bleiben. Trotzdem gibt es keine Richtwerte für die Kohlenhydratmenge. Andererseits kann man „LowCarb“ auch als Oberbegriff für spezifische Diätformen auffassen, wie z. B. die früher populäre AtkinsDiät oder aber die ketogene Diät, die deutlich konkrete Angaben aufweist und teilweise sogar einen medizinischen Nutzen hat. Das Problem bei der Begrifflichkeit ist ergo vielfältig. Eine „Diät“ hat grundlegend als Ziel, dass die Energiezufuhr reduziert wird, sodass die Energiebilanz negativ ausfällt und übergewichtige oder adipöse Menschen an Gewicht abnehmen.

Bei der LowCarbDiät geht es vor allem um die Kohlenhydrate, die man als Dickmacher darstellt. Aber wie wir im KohlenhydratTutorial schon gelernt haben, sind Kohlenhydrate keine Dickmacher, sondern ermöglichen uns vor allem eine vielseitige, ausgewogene, gesundheitsfördernde und ballaststoffreiche Ernährung. Verzichtet man also akribisch auf Kohlenhydrate und unterschreitet damit die Kapazität des Leberglykogens, so werden Fette und Eiweiße abgebaut, um Energie zu gewinnen. Dadurch werden außerdem der Fett und Eiweißstoffwechsel gestört, da die Nährstoffe nicht mehr optimal verwertet bzw. im Körper aufgebaut werden können. Dabei fungieren sowohl Fette als auch Aminosäuren in wichtigen Bereichen unseres.

Organismus. Ist die Verwertung also beeinträchtigt, so kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken. Zudem werden bei LowCarbDiäten durch die fehlenden Kohlenhydrate und damit gewissermaßen die fehlende Süße oftmals erhöhte Mengen an Eiweißen aufgenommen, was sich langfristig negativ auf die Harnsäurekonzentration auswirken kann. Vor allem bedenklich ist ein erhöhter Proteinkonsum bei Personen mit Leber oder Nierenerkrankungen. Aber völlig konträr zu den aufgezählten Punkten, kann eine LowCarbDiät auch positiv ablaufen. Nämlich, indem man die Kohlenhydrate nur teils reduziert, sodass der Leberglykogenspeicher.

Aufgefüllt bleibt und man nicht zu viele Eiweiße konsumiert. Damit ergibt sich logischerweise eine geringere Energiezufuhr, meistens kombiniert mit einem erhöhten Fettkonsum, weswegen es wichtig ist, sich mit den verschiedenen Fettsäuren auseinanderzusetzen, die ich im „Macht Fett fetté“Tutorial erwähnt hatte. Des Weiteren führt die negative Energiebilanz zum Abbau von Speicherfetten, während die reduzierten Kohlenhydrate eine überschüssige Glykogenansammlung verhindern und dadurch sowohl weniger Speicherfette aufgebaut werden können, aber auch weniger Wasser im Körper gebunden werden kann. Dadurch verliert man in kürzester Zeit eine deutliche Menge an intrazellulärem Wasservorkommen und sieht.

Deutlich definierter aus als bei kohlenhydratreichen Diäten. Somit ist auch zu vermerken, dass eine Reduzierung der Kohlenhydrate eine kurzfristige, aber deutlich erkennbare Gewichtsabnahme durch Wasserverlust bewirkt. Dieser Effekt ist natürlich in gleich kurzer Zeit reversibel. Ob eine LowCarbDiät für die Gesundheit positive oder negative Auswirkungen hat, hängt schlussendlich davon ab, wie man die Begrifflichkeit interpretiert. Ich hoffe, das Tutorial hat Dir weitergeholfen! 🙂 Falls es weitere Unklarheiten gibt, dann schreib doch bitte einen Kommentar! Die eben genannten Tutorials zu Kohlenhydraten und Fetten.

Findest Du nochmals hier. Außerdem habe ich jetzt auch eine FacebookSeite! 😀 Wie immer freue ich mich über einen Daumen nach oben, konstruktive Kritik und jeden neuen Abonnenten. :).

Sind Kohlenhydrate Dickmacher Zucker in der DNA Rund ums Kohlenhydrat BASICS

Hallo Freunde, mein Name ist „Famulus“. In diesem Tutorial thematisiere ich eine skurrilerweise oft gestellte Frage: Sind Kohlenhydrate Dickmacheré Nun, um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns erstmal anschauen, was Kohlenhydrate eigentlich sind und welche ernährungsphysiologische Bedeutung sie haben. Es gibt 3 Makronährstoffe: Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Alle 3 findet man auch in Nährwerttabellen auf. In diesen findet man meistens die Begriffe „Kohlenhydrate“ und „davon Zucker“. Unter „Kohlenhydrate“ kann sich der Durchschnittskonsument meistens nichts vorstellen und unter „Zucker“ assoziiert man meistens negative Dinge, wie Ãœbergewicht,.

Schlechte Haut und zahlreiche Krankheiten. Vereinfacht gesagt unterteilt man Kohlenhydrate in 4 verschiedene Komplexe: 1. die Monosaccharide, darunter Glukose, Fruktose und Galaktose. 2. die Disaccharide, darunter Saccharose, Maltose und Laktose. 3. die Oligosaccharide, darunter Kohlenhydrate, die sowieso keiner kennt und 4. die Polysaccharide, darunter Stärke, Glykogen und Zellulose. Wie der Name schon andeutet, sind Monosaccharide „Einfachzucker“. Die folgenden: Disaccharide „Zweifachzucker“, Oligosaccharide „Mehrfachzucker“ und Polysaccharide „Vielfachzucker“ bauen.

Auf den Monosacchariden auf. Dennoch umfasst der Begriff „Zucker“ sowohl Mono als auch Disaccharide. Alles darüber sind langkettige Kohlenhydrate. Zwischen den Oligo und Polysacchariden ist die Grenze nicht eindeutig und liegt generell bei 9 oder 10 Monomeren. In der Literatur wird das Problem oftmals damit gelöst, indem man Oligosaccharide ganz auslässt und durch Polysaccharide ersetzt. „Zucker“ oder besser: „kurzkettige Kohlenhydrate“ werden sehr schnell vom Verdauungstrakt verdaut und resorbiert. Dies führt zu einem hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels, woraufhin vermehrt Insulin ausgeschüttet wird und der Blutzuckerspiegel wieder drastisch.

Abfällt. Bei langkettigen Kohlenhydraten, wie z. B. Stärke, kann dies nicht passieren, da Stärke deutlich langsamer verdaut und in die einzelnen Monosaccharide abgebaut werden muss. Der glykämische Index ist dementsprechend niedrig aber dazu später ein separates Tutorial. Zusätzlich sind stärkehaltige Nahrungsmittel, wie z. B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln vitamin, mineral und ballaststoffreich und damit besonders gesund. Jedoch kann man das Gegenteil nicht pauschalieren! Die WHO empfiehlt, den Zucker auf unter 5% seines Kalorienbedarfs zu beschränken. Die DGE bleibt dagegen bei unter 10%. Aber wie kommen diese Unterschiede zustandeé Man muss.

Unterscheiden zwischen isoliertem Zucker aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben bzw. verschiedenen Zuckerarten in Fertigprodukten oder Süßigkeiten und dem natürlich vorkommenden Zucker, welcher z. B. in Früchten aufzufinden ist. Früchte sind nämlich ebenfalls reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Es kommt also vor allem auf die Qualität der Lebensmittel an, die man konsumiert. Kohlenhydrate haben eins gemeinsam: Alle haben einen Energiegehalt von ca. 17,2 kJ bzw. 4,1 kcal pro Gramm. Deswegen kommt es natürlich auch auf die Menge an, die man konsumiert. Zum Vergleich: Eiweiße haben den gleichen Energiehalt, während Fette mit 38,9 kJ bzw.

9,3 kcal pro Gramm mehr als doppelt so viel aufweisen, aber dafür umso länger sättigen. Die DGE empfiehlt, mindestens 50% der täglichen Energie in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Möchte an sie trotzdem reduzieren, empfiehlt es sich, eine Menge von 150g nicht zu unterschreiten, damit der Glykogenspeicher der Leber nicht entleert wird. Kohlenhydrate sind im Gegensatz zu Proteinen und Fetten keine essentiellen Nährstoffe, da der Körper mit Hilfe der Glukoneogenese Glukose selbst synthetisieren kann. Dennoch sind Monosaccharide unsere primären Energielieferanten im Organismus und liefern mithilfe der Glykolyse deutlich mehr Energie als Fette oder Eiweiße. Mehr dazu findet ihr im Tutorial zur Energiebereitstellung.

Aus folgenden weiteren Gründen sollte nicht auf Kohlenhydrate verzichtet werden: Bei Verzicht von Kohlenhydraten wird der Stoffwechsel auf die Ketose und die Gluconeogense umgestellt, was zur Bildung von Ketonkörpern und zum Abbau von Aminosäuren führt. Dieser Prozess wird eingeleitet, da Monosaccharide am Aufbau von Glykoproteinen und der Nukleinsäuren beteiligt sind und damit einen Bestandteil unserer Erbsubstanz bilden. Außerdem sind die meisten Lebensmittel kohlenhydratreich. Würde man auf diese verzichten, würde man zugleich auf ein vielseitiges Ernährungsspektrum verzichten und sich somit evtl. zu einseitig ernähren. Zusätzlich sind kohlenhydratreiche Lebensmittel.

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