Diat Pulver Muller

Mentales Training von Jan Mayer und Hans Dieter Hermann Buchrezension Buchkritik

Hallo und herzlich willkommen, heute stelle ich Euch ein Buch vor was Euch besser macht, egal ob im Sport, im Beruf oder bei der Rehabilitation von Krankheiten. Die beiden Professoren Jan Mayer und Hans Dieter Hermann beschreiben im Buch Mentales Training nun bereits in der 3. Auflage wie mentales Training theoretisch funktioniert und wie man es praktisch anwendet. Dieses Buch und das möchte ich direkt am Anfang festhalten ist kein billiges populärwissenschaftliches in 2 Wochen hingerotztes Buch, sondern eine durchaus wissenschaftliche Abhandlung und ein praktischer Leitfaden gleichermaßen. Das Buch zitiert über 600 wissenschaftliche Studien oder Bücher und das auf gerade mal gut 200 Seiten, die auch reichlich illustriert.

Sind. Hier kann man ohne Bedenken von einem gut recherchierten und mit wissenschaftlichen Anspruch ausgestatten Werk ausgehen. Generell kann man bzgl. seiner eigenen Leistung davon sprechen dass es mittlerweile einen ausreichend großen Konsens in der Wissenschaft gibt, dass man nur mit mentalem Training sein absolutes Maximum erreichen kann. Und das absolute Maximum ist vor allem im sportlichen Wettkampf und im ärztlichverantwortungsvollen Umgang mit Menschen gefordert. Aber zunehmend auch in der Produktion und den immer komplexer werdenden Anforderungen im beruflichen Alltag. Diese Bereiche versucht dieses Buch auch abzudecken. Aber fangen wir von vorne an. Es folgt grob gesagt, erst ein Theorieteil und dann ein.

Praxisteil, wobei auch im praktischen Teil oft auch wieder auf Theorien referiert oder nochmals explizit angesprochen werden. Das Buch ist gerade was die neuronalen Netzwerke angeht am Nabel der Zeit. Das möchte ich hier explizit herausstellen. Die Grundlage unserer Aktivitäten stellen neuronale Netzwerke dar, und diese dem Laien zu erklären ist nicht immer leicht, wurde hier aber zu meiner Zufriedenheit gelöst. Auch das im Theorieteil einige philosophische Einflüsse zu erkennen sind, stört überhaupt nicht, da die Philosophie letztlich in jeder Wissenschaft die sich mit dem Menschen und dessen Ambitionen beschäftigt Grundlage ist. Zumal immer wieder schnell der Übergang zur konkreten Thematik geschaffen.

Wird. Es werden explizit alle gängigen Techniken des Mentaltraining vorgestellt. Da wird nicht nur davon geredet dass man sich Dinge vorstellen soll, sondern man unterscheidet zwischen sprachlich symbolischen Ansätzen, räumlich bildhaften Ansätzen und kinästhetischen Ansätzen. Diese Differenzierung kann durchaus aus Qualitätsmerkmal bezeichnet werden, gerade wenn man sich die Konkurrenz an Büchern zum Thema mentalen Training anschaut. Auch geht die Differenzierung weiter indem man die individuelle Vorstellungsfähigkeit, das Alter als auch die Wirsamkeitserwartung des Trainierenden als Faktoren mit einbezieht und nicht einfach nur ein System über alle stülpen möchte. Weiterhin wird auch aufgezeigt und immer wieder auch belegt, dass Mentaltraining.

Nicht nur bei kognitiven Bewegungsaufgaben sinnvoll ist, sondern auch bei rein motorischen Bewegungsaufgaben. Weiterhin positiv anzumerken ist, dass einem hier nicht das Blaue vom Himmel versprochen wird, sondern man realistische Erwartungen schürt und damit der grund seriösen und bodenständige Linie treu bleibt. Beim Lesen der teilweise sehr fachspezifischen Themen, findet man auch oft kleine Zusammenfassung die in Fettschrift geschrieben sind um Kapitel auch einfacher überspringen zu können, wenn einen die Thematik nur peripher interessiert. Auch das macht das Lesen des Buches zu einem angenehmen Erlebnis. Im Praxisteil wird dann wirklich sehr konkret aufgezeigt wie man bei welcher Sportart oder Beruf genau vorgehen.

Kann undoder sollte. Die Quintessenz die für alle gilt, ist dass schon 3x täglich 10 Minuten Mentaltraining ausreichen um sich signifikant zu verbessern. Auch wenn der Fokus meiner Meinung nach dann doch eher auf dem Sport liegt so wird auch dem beruflichen Umfeld eine angemessene Beachtung geschenkt. Gerade deshalb weil viele Kriterien des sportlichen Wettkampfes auch für die Arbeit gelten. Wie dass man eine Handlung vollzieht an deren Ende ein Ergebnis steht und man ausgehend von diesem Ergebnis eine positive oder negative Rückmeldung bzw. Konsequenz erwartet. Auch dass die Leistung meist in einer vorgegebenen Zeit zu vollbringen und eine misslungene Aktion nicht rückgängig zu machen ist.

So kann man das mentale Training wirklich auch in der Musik, in der Luftfahrt, der Medizin und in vielen anderen Bereichen des Lebens einsetzen. Am Ende im letzten großen Kapitel wird einem nochmal richtiges Praxismaterial wie konkrete Frage und Analysebögen mit an die Hand gegeben und ich kann leider wirklich nichts Negatives vom Inhalt berichten. Einzig und Alleine der Preis von 40€ ist schon recht hoch, aber ganz ehrlich gemessen an der Qualität des Buches. Absolut angemessen. Das ist kein Buch für mal schnell ein paar gute Tipps abstauben, sondern für die Planung, die Durchführung und Analyse von mentalem Training auf absoluten Top Niveau. Besonders geeignet für Menschen die sich auch beruflich damit auseinander.

Nahrungsergnzungsmittel im Sport

GEMEINSAM GEGEN DOPING Das Präventionsprogramm der NADA. Das ist Johannes. Er hält sich fit, denn Johannes ist fasziniert vom Leistungssport. Und er will selbst auch den Sprung nach ganz oben schaffen, wie seine Vorbilder.

In letzter Zeit hat Johannes aber öfter mal das Gefühl, dass ihm die Energie ausgeht. Sein Kumpel Manni hat ihm so ein Nahrungsergänzungsmittel aus dem Internet empfohlen. Denn schließlich können Vitamine und Proteine ja nicht schaden.

Stop, sagt Sigi. Sigi ist Leistungssportler. Sigi erklärt Johannes, dass Nahrungsergänzungsmittel zwar nicht auf der Verbotsliste der WADA stehen, sie aber zu einer Dopingfalle werden können. Deshalb rät die Nationale Anti Doping Agentur, kurz NADA,.

Leistungssportlern grundsätzlich zur Vorsicht im Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln und die unreflektierte Einnahme zu hinterfragen. Auch wenn viele Menschen glauben, ein paar Vitamine, Mineralien und Eiweiß extra könnten nicht schaden. Jemand der sich gesund und auf den persönlichen Bedarf abgestimmt ernährt,.

Braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Auch und gerade Leistungssportler sollten darauf, wenn möglich verzichten. Denn einige Nahrungsergänzungsmittel können durch Spuren von verbotenen, dopingrelevanten Substanzen verunreinigt sein, die auf der Verpackung nicht angegeben sind. Dadurch kann es.

Zu positiven Dopingproben kommen. Aber wie soll dann ein Sportler den erhöhten Bedarf an Nährstoffen deckené Von nichts kommt schließlich nichts! An einem der Olympiastützpunkte in einer individuellen Ernährungsberatung erfährt Johannes, dass eine leistungsportgerechte Ernährung.

Seinen Körper optimal versorgt. Im Leistungssport kann die optimale Zusammensetzung der Ernährung variieren und auf die aktuelle Trainingsphase und Trainingsbelastung abgestimmt werden. Hilfe dazu findet er auch beim zertifizierten Ernährungswissenschaftler oder bei Mannschaftsärzten.

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